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Mit dem Cabrio durch die Vogesen

Wo ich die letzen Tage gesteckt habe? Im Elsaß: 4 Tage Cabriotour durch die Vogesen mit unendlich vielen Bergseen, Weinbergen und mittelalterlichen Städten ...

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Generell gibt es 2 Cabriotouren durch das Elsaß: Die "Route des Crêtes" und die "Route des Vine".

Die Route des Crêtes verläuft auf dem Vogesenkamm und man befindet sich ständig zwischen 1000 und 1400 Meter Höhe. Besonderheit sind die unendlich vielen Bergseen auf der Route, die man unbedingt ansehen sollte (einfach den Schildern "Lac du ..." folgen und genießen).

Die Route des Vine verläuft tiefer und durch sanfte Hügel voll mit Wein, Wein und nochmals Wein. Auf dieser Strecke hat man in jedem Dorf das Gefühl, ins Mittelalter versetzt zu sein.

Wir entscheiden uns zunächst für die Route des Crêtes.

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Übernachtung und Startpunkt ist Thann im Süden der Vogesen. Das 3-Sternehotel ist angenehm aber viel zu teuer. wir essen "Austern auf Sauerkraut" - gewöhnungsbedürftig. Am nächsten Morgen geht es in Richtung "Grand Ballon" auf 1400 Meter Höhe - der höchste Punkt der Reise. Hier verläuft die Straße durch Felsen und Wiesen - erinnert mich an die Alpen. Aber nach einer Stunde wird die Vegetation "freundlicher" und wir fahren durch Wälder mit unendlich vielen Bergseen.

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Eigentlich sollte die Etappe in St-Marie-Aux-Mines enden. Der Ort ist aber so langweilig, das wir weiter nach Colmar fahren.

Colmar ist wirklich sehenswert. Wir übernachten im Le Maréchal, einem Romatikhotel im "vornehmen Nostalgie-Look": klein, eng, ohne rechte Winkel, Antik-Möbel aber eben romatisch (Dustin Hoffman war auch mal hier :-)). Eine Besichtigung von Colmar lohnt sich auf jeden Fall. Mittelalter pur.

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Am nächsten Tage bewegen wir uns dann entlang der Route du Vin. Wir starten in Colmar und fahren als erstes ins idylische "Requewire". Hier scheint die Zeit still gestanden zu haben. Außerhalb der Stadtmauer parken wir und besichtigen den Ort zu Fuß (leider bei strömenden Regen).

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Weiter geht es durch hügelige Weinberge bis wir Nachmittags in Strassbourg eintreffen.

In Strassbourg übernachten wir im "Regent Petit France", einem 5-Sterne-Hotel direkt im "Petit France" in der sehenswerten Altstadt. Das Hotel ist modern eingerichtet und bietet einen echten 5-sterne-Service und hervorragendes Essen (das beste auf der Tour).

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Hier wird das Cabrio nicht selbst geparkt: einfach Schlüssel abgeben. Strassbourg erforscht man besser ohne Auto. Sehenswert: der Münster (auch wenn man nicht auf Kirchen steht), viele alte Häuser in kleinen Gassen und das "Maison Kammerzell" aus dem Jahr 1589:

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Kommentare:

comment von Monika 00:57 Uhr MEZ

Das hast Du schön gesagt :-)

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