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Feed-Reader für das iPad

Empfehlenswert: Reeder.
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Reeder ist nun der vierte Feed-Reader, den ich auf dem iPad ausprobiere (wobei "ausprobieren" auf dem iPad ja leider bedeutet: App kaufen und bei nicht gefallen pech).

NetNewsWire kostet 8 Euro und ist damit für eine App recht teuer. Aber weil ich NNW vom Mac kannte, dachte ich, damit nichts falsch machen zu können.
Die App ist auch nicht wirklich schlecht, aber so richtig warm wurde ich damit nie. Es gibt keine Möglichkeit (oder ich habe keine gefunden), Feeds anzuzeigen, die keine ungelesenen Einträge haben. Mal eben einen Artikel nachschlagen geht also nicht. NNW zeigt nur "Neues" an. Überhaupt kann man in NNW überhaupt nichts einstellen, z. B. nicht, wie lange Artikel aufgehoben werden sollen. Alles in allem wäre NNW OK als kostenlose App, aber für 8 Euro kann man mehr erwarten.

Feeddler gibt es als kostenlose App mit Werbung und als Pro-Version für 4 Euro ohne Werbung. Ich habe die kostenlose Version installiert und getestet.
Nach dem letzten Update kann man mit Feeddler nun immerhin auch Artikel in Ordnern lesen, ohne die Ordner öffnen zu müssen, aber insgesamt wirkt das UI doch sehr altbacken und ist nicht sehr handlich auf dem iPad.

Pulse News ist der etwas andere News-Reader mit einem ganz eigenen UI. Darauf war ich so neugierig, daß ich auch Pulse für 3 Euro gekauft habe.
Pulse ist eigentlich eher eine Designstudie und für den Alltag nicht zu gebrauchen.
Man kann maximal 20 Feeds einstellen, Ordner werden nicht unterstützt und HTML in den Artikeln wird vollkommen ignoriert (keine Links, keine Listen und Bilder werden eigenwillig dargestellt). Ältere Artikel sind nicht verfügbar.

Reeder

Reeder hat nun endlich alles, was ich von einem iPad-New-Reader erwarte:
Eine frische, iPad-gerechte Benutzeroberfläche die Spaß macht, viele Einstellmöglichkeiten, Lesen in Ordnern, Zugriff auf gelesene Artikel, eine sehr gute Browserintegration und viele "Services" (wie z. B. "post to Twitter" ...). Mit der linken vertikale Navigationsleiste kann man sich durch Artikel und Feeds hangeln, während man mit der rechten Hand den dargestellten Artikel bedient. Nett ist auch die "Pinch-to-zoom"-Bedienung von Ordnern - ähnlich wie in der Foto-Anwendung von Apple:
bildschirmfoto 2010-06-12 um 15.11.36.png

Selbst nachdem ich ja bereits für 10 Euro Reader-Apps gekauft hatte, waren die 4 Euro für Reeder eine lohnende (aber hoffentlich auch die letzte) Investition in einer der wichtigsten Anwendungen, die ich auf dem iPad mehrfach täglich verwende.

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