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TYPO3 (4.7) und Usability

Wer über das Thema "Usability" bei Software nachdenkt - also darüber, wie man Benutzeroberflächen so gestaltet, daß sie spontan und intuitiv zu benutzen sind, der kommt um TYPO3 nicht drum herum.

Als Negativbeispiel.

Auch die aktuelle Version 4.7 ist wieder ein Schlag ins Gesicht für jeden Menschen mit einem IQ > 90.

typo3-menue.jpg

Das TYPO3 Menu

Objekte oder Funktionen

Ein Menü sollte entweder Objekte (etwa "Seiten", "Websites", "Datenbanken", etc.) enthalten, oder Funktionen (wie "anzeigen", "bearbeiten", "löschen" etc.) verwenden. Niemals aber beides gemischt.

Das Typo3 Menü zeigt direkt untereinander "Seite" und "Anzeigen". Was, wenn ich als Benutzer eine Seite anzeigen möchte? Klicke ich dann auf "Seite" oder "Anzeigen"?

Die Chance, das Richtige zu tun ist 50%. Oder auch "reiner Zufall".

(Da "Anzeigen" groß geschrieben ist, könnte damit auch etwas wie "Kleinanzeigen" oder so gemein sein. Andererseits sind dort ja alle Einträge groß geschrieben und das Symbol des Auges deutet auch eher auf die Funktion "etwas anzeigen" hin.)

Überhaupt: Die Kategorie heißt hier "Web". Web -> Anzeigen will mir also das Web anzeigen? Vermutlich wäre hier "Website" die bessere Bezeichnung für diese Kategorie.

Einzahl oder Mehrzahl

Objekte in einem Menü sollten entweder in der Einzahl oder in der Mehrzahl erscheinen, aber niemals gemischt.

Da erscheint "Seite" (Einzahl) aber auch "Nachrichten" (Mehrzahl). Das läßt vermuten, daß der Punkt "Seite" auch nur eine einzelne Seite betrifft. Aber welche Seite könnte hier gemeint sein?

Gleiches gilt für "Datei" (Einzahl) aber "Werkzeuge" (Mehrzahl).

Kategorien und seine Unterpunkte

Kategorien in einem Menü gruppieren Unterpunkte "der gleichen Art". Unter einer Kategorie "Benutzerwerkzeuge" erwarte ich Unterpunkte zu "Werkzeug 1", "Werkzeug 2" etc.. Aber was um Himmels Willen sucht ein Punkt "Einstellungen" hier? Inwieweit ist "Einstellungen" ein Werkzeug?

Usability

Benutzeroberflächen sollten durchdacht und konsistent sein und einen Benutzer mindestens die Chance geben, spontan das richtige zu tun. Statt dieses Menüs könnten die TYPO3-Entwickler ebenso die Menüpunkte "Menü 1", "Menü 2" etc. nennen. Ohne Wissen geht hier gar nichts.

Wer eine solche Software nutzen muß, kann einem Leid tun.

Oberfläche komplett überarbeitet

Nicht das erste mal lese ich in einer Pressemeldung (zu einem CMS Produkt):

Für die Version x.y hat das Entwicklungsteam von ..... die Oberfläche komplett überarbeitet ...

oder:

Darüber hinaus basiert das Redaktionssystem auf einer neuen Softwarearchitektur ...

Ich weiß nicht, wie es anderen dabei geht. Aber ich lese daraus immer "unsere vorherige Version war absoluter Murks. Deshalb haben wir alles noch mal neu gemacht".

OpenWGA Content Module

Die meisten Content Management Systeme arbeiten mit "Seitentypen". Seitentypen definieren eine feste Struktur einer Seite eines bestimmten Typs - z. B. einer Pressemeldung (Überschrift, Datum, Bild, Inhalt). Autoren können genau diese definierten Felder pflegen.

Manchmal jedoch ist dies nicht flexibel genug für den Autor. Daher haben wir in OpenWGA 5.3 zusätzlich zu Seitentypen mit fester Struktur "Inhaltsmodule" entwickelt, die es erlauben, eine Seite nach Bedarf mit "Inhaltsfragmenten" anzureichern.

So sieht das dann aus:

cm-2-3-movie.png

Mehr im OpenWGA Blog.

Heute haben wir OpenWGA 5.2 released

OpenWGA ist die Software (es ist ein Content Management System), mit der meine Firma und ich ihr Geld verdienen.

Und heute haben wir mal wieder eine neue Version released.

Wer nicht in der Produktentwicklung arbeitet, kann sich vermutlich nicht wirklich vorstellen, wie das ist, eine neue Softwareversion zu releasen. Man arbeitet Monate lang an Dingen, über die man Anfangs nicht sprechen darf und am Ende will, daß sie endlich auch einmal von jemandem eingesetzt werden. Am Ende kann man es kaum erwarten, das die neuen Funktionen endlich veröffentlicht werden.

Und dann ist es endlich soweit.

Die Websites werden aktualisiert, damit jeder weiß, was es Neues gibt, die Download-Sites werden aktualisiert und Newsletter für die Kunden geschrieben ...

Und dann überkommt einen ein Gefühl von ... Erleichterung ... und ein wenig Stolz ... und man hält kurz inne, bevor man die nächsten Aufgaben angeht.

Naja, jedenfalls geht mir es so ...

Wenn das Intranet niemanden interessiert

Auch eine Art, mit Problemen umzugehen:

Viele Intranets werden nur wenig von den Mitarbeitern genutzt, da die Inhalte nicht aktuell sind oder das Intranet wenig Anreiz bietet.

Die Lösung: Ein Adventskalender.

Die Mitarbeiter schauen automatisch und regelmäßig in das Intranet und sehen gleich auch aktuelle Nachrichten des Unternehmens. [...] Zudem stärken Sie den Zusammenhalt im Unternehmen und die interne Kommunikation, wenn sich die Mitarbeiter über den Adventskalender austauschen.

Also im Ernst ... Wenn niemand das Intranet nutz, weil "die Inhalte nicht aktuell sind oder es wenig Anreiz bietet", ist ein Adventskalender keine Lösung sondern ein Armutszeugnis.

OpenWGA: playing with videos

Thanks for your interest in my last post about playing with images in OpenWGA 5.2.

I've beens asked about videos. It's as easy as images: just drop a movie file into the browser.

OpenWGA Blogs: WYSIWYG Blogger Software

Dieses Blog pflege ich mit OpenWGA Blogs.

OpenWGA Blogs ist ein (kostenloses) Plugin zur Open Source CMS Plattform OpenWGA.

Was ich an dieser Software liebe ist seine Einfachheit, das "echte" WYSIWYG und insbesondere der einfache Datei Upload per Drag&Drop.

blog-580.png

Wer finanziert die Open Source Entwicklungen ?

Angeregt zu diesem Beitrag hat mich eine Diskussion auf jdk.de zum Thema "Open Source CMS / Closed Source CMS".
Closed Source (CS) CMS-Hersteller Perpetuum Mobile d.o.o. (nie gehört ...) setzt sich in seinem Beitrag Open Source: augen auf! über Vor- und Nachteile von Open Source (OS) und Closed Source (CS) auseinander, wobei CS natürlich besser weg kommt. Für OS-CMS-Hersteller papaya argumentiert Herr Schnitzler in einer Antwort dagegen.

Ausgehend von den Axiomen
- Professionelle Softwareentwicklung kostet (viel) Geld
- Jedes Unternehmen möchte/muß Gewinne erzielen
sollte man beide Unternehmen folgende Fragen stellen:

Kunde: Wer hat die bisherige und die initiale Entwicklung des Produktes finanziert?
CS-Hersteller: Die Kunden haben dies über die Lizenzkosten finanziert.
Kunde: Das verstehe ich.
OS-Hersteller: Wir, der Hersteller, die "Community" (wer immer das ist), ... jedenfalls nicht der Kunde.

Kunde: Wer finanziert die professionelle Weiterentwiclung des Produktes?
CS-Hersteller: Die Kunden finanzieren dies über Wartungsverträge.
Kunde: Das verstehe ich.
OS-Hersteller: Wir, der Hersteller, die "Community" (wer immer das ist), ... jedenfalls nicht der Kunde.

Spätestens jetzt liegt die folgende Frage an den OS-Hersteller nahe: Wie kann dein Unternehmen unter diesen Umständen Gewinne erzielen?

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